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Veronika.

Und andere ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben.

Ein Schauspiel

 

Auf ungeheuer leichte und geradezu komödiantische Art erzählt der Monolog von den Möglichkeiten, mit dem Leben umzugehen. Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben.

Naturgemäss mit Erfolgen ebenso wie mit Rückschlägen.

 „Schon viele Jahre nicht mehr so gutes Theater gesehen…

habe sogar eine halbe Träne zerdrückt“  

Martin Novak, Regisseur, ARD, „Lindenstrasse“, „Gute Zeiten schlechte Zeiten“

Ein Theaterabend, der eigentlich so gar nicht beginnen dürfte:  Was macht man als Kind, wenn es an den Eltern verzweifelt ? Was macht ein Mensch, der am Lebenssinn zweifelt? Der Held in Veronika… findet eine bestechend simple Lösung: Er ladet die Zuseher ins Geschehen ein und beschreibt  auf komödiantische Art, was das Leben lebenswert macht.

Ein scheinbar banaler Trick, sich immer wieder den Lebensmut zu bestätigen und damit Dankbarkeit für das Leben einzuüben. Doch ist diese Tugend zwar eine angenehme, aber keinesfalls die Leichteste, denn sie verlangt eine Konzentration auf das Hier und Jetzt. Um mit dieser Situation fertig zu werden, fragt der junge Held der Geschichte seinen Vater: Er würde im das Leben erklären, er würde da sein, wenn man ihn braucht. Aber auch der Vater ist mir seiner Situation überfordert: Er zieht sich zurück und – schweigt.

Durch diese mangelnde Vaterbeziehung und die erste Erfahrung mit dem Tod entdeckt der 7 jährige Junge – in seiner Einsamkeit – noch eine weitere Möglichkeit: Er teilt seine Einsamkeit seinem Gott mit. Durch einfache, formlose Gebete.

Mit dem Heranwachsen des Protagonisten erweitert sich diese Liste der wunderbaren Augenblicke:

Er verliebt sich. In dieser neuen Beziehung muss er aber auch plötzlich feststellen, dass auch er selbst immer wieder in die vorgegebene Prägung seiner Eltern zurückfällt. Er muss feststellen: Er bringt dieses Erbe in seine neue Beziehung mit. Ist die Auflistung der Augenblicke, die das Leben lebenswert machen, zu wenig, um dem Ganzen einen tieferen Sinn zu geben?

Dem Leben einen Sinn geben, den auch er bisher, ausgelöst durch die prägende Depression seiner Mutter, zeitweise angezweifelt hatte?

Gib es einen Gott, der letztlich über all dem Schönen im Leben steht? Ja, Sinn-Geber sein kann? Der so ganz anders sein soll, als sein irdischer, verschlossener Vater?  Kann aus Verletzungen und Kränkungen etwas Gutes entstehen?

An all den Verletzungen wachsen statt zerbrechen?

Veronika.

Und andere ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben.

Auf ungeheuer leichte und geradezu komödiantische Art erzählt der Monolog von den Möglichkeiten, mit dem Leben umzugehen. Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben. Naturgemäss mit Erfolgen ebenso wie mit Rückschlägen.

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

(Christian Morgenstern)

Ist ein Stück, von dem jeder gerne erzählt, wenn er es gesehen hat. Im kleinen Format behandelt es die grossen Themen des Lebens: Das Auf und Ab des Lebens, Sterben, Glauben, dem Tod und die Liebe. Das Stück geht unter die Haut und greift ans Herz. Es bringt den Zuschauer zum Lachen und gibt ihm ein Lächeln. Es verwandelt Depressionskatastrophen und Sinnkrisen in ein Solo, das ein bisschen über dem Boden schwebt, weil es bei all der Traurigkeit leicht und voller Zuversicht ankommt.

Auf ungeheuer Leichte und geradezu komödiantische Art erzählt ein Schauspieler von den Möglichkeiten, mit einer psychischen Erkrankung zurechtzukommen – naturgemäß von Erfolgen ebenso wie von Rückschlägen.

Viele Impulse und Gedanken bauen auf Viktor Frankl’s Logotherapie auf:

  • Die Aufgabe wechselt von Mensch zu Mensch – entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person.
  • Das Leben hat einen Sinn und behält ihn unter allen Umständen auch im Leiden.
  • Der persönliche Glaube, als Orientierungspunkt in nicht begreifbarer Unendlichkeit ist für Lebensorientierung von höchster Bedeutung. Er trägt uns ein Leben lang. Der im Gottesvertrauen auffindbare „Übersinn“ ist nach Frankl die höchste und letzte sinngebende Ebene.

„Die grösste menschliche Freiheit ist,

seine Einstellung unter allen Umständen frei wählen zu können“    

Das Stück wird in einem kleinen, intimen Rahmen aufgeführt. Kein Bühnenbild, keine Bühne. Der Schauspieler ist nicht auf der Bühne erhöht, sondern agiert im Publikum. (Also kein klassisches „Guckkasten-Theater“) Die Sitzanordnung für das Publikum ist so nah wie möglich, U-Form.

Optimal sind vor allem kleinere Räume, keine grossen Hallen! Auf jeden Fall ist ein kleiner, (überfüllter) Raum einem grossen halbvollen Raum vorzuziehen! Wesentlich ist, dass jeder jeden sehen und hören kann, nahe am Geschehen ist. Das Saallicht / Stimmungslicht ist die ganze Zeit an.

Ein ungewöhnliches Spiel, das die Zuseher auf sehr unkonventionelle Weise mit einbindet, zum aktiven Mitmachen einlädt, und so zu einem berührenden wie amüsanten Theaterabend werden lässt.

78 Min, ohne Pause. Schauspiel: Eric Wehrlin, Regie: Eva-Maria Admiral

PRESSESTIMMEN:

„Ein lebensbejahender Monolog über ein todernstes Thema.

Hinreissend, herzergreifend und gänzlich unsentimental…“

Veronika“ ist sogar ein umwerfend komisches Stück über Depression.

„Die Dialoge, die Ereignisse, sind in diesem Soloprogramm so wunderbar herausgearbeitet, dass es unter die Haut geht“

„Ein Theaterabend, der begeisterte, Fragen stellte und nachdenklich machte“

„….und trotzdem JA zum Leben sagen!“

„Diese 75 Minuten sind ein Erlebnis seltener Art“

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